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29.12.2015

Server Konsolidierung und Migration für einen technischen Innovator im Rhein-Main-Gebiet

Modernisierung einer zentralen Server-Infrastruktur > 25 physikalische Server auf Basis der Hyper-V Microsoft-Virtualisierungslösungen.
Innovative IT-Lösung für Frankfurt, Aschaffenburg, Hanau, Mainz und im gesamten Rhein-Main-Gebiet.

Das Unternehmen, mit Hauptsitz im Rhein-Main-Gebiet hat mehr als 200 IT-Anwender am Hauptstandort. Die Server-Infrastruktur befindet sich in der Zentrale und bestand aus >25 Server über die alle IT-Services erbracht wurden. Ziel der Modernisierung war es, eine Lösung auf Basis einer Servervirtualisierung bereitzustellen, um die Anzahl der physikalischen Systeme drastisch zu reduzieren und hohe Wartungs- und Instandhaltungskosten, sowie die Betriebskosten für Strom und Kühlung zu verringert. 

Um die Zielplattform richtig dimensionieren zu können, wurden die Systeme über einen Zeitraum von mehreren Tagen analysiert und wichtige Kenngrößen abgefragt.

Folgende Daten wurden ermittelt:

• Auslastung der Prozessoren (CPU)
• Auslastung des Hauptspeichers (RAM)
• Auslastung der Festplatte(n) (DISK)
• Auslastung des Netzwerks (LAN)

Bei einer solchen Messreihe bleibt die Frage wie die Daten normiert werden sollen um eine zuverlässige Schätzung abgeben zu können. Im vorliegenden Fall wurde ein Erwartungswert eingeführt, der das Verhalten des Messwertes bestmöglich abbilden soll. Bei der Berechnung des Wertes wurde die 95-Prozent-Regel verwendet. Der Erwartungswert wurde so gebildet, dass 95% der Werte aus der zugehörigen Messwertreihe unterhalb des Erwartungswertes liegen. Der Erwartungswert ist somit in der Regel (wesentlich) kleiner als der Maximalwert, deckt jedoch 95% der Anforderung der entsprechenden Ressource ab. Auf Grundlage der Kundenanforderungen und der gewonnen Daten aus der Performanceanalyse, wurde die Einführung einer Virtualisierungslösung auf Basis von Microsoft Hyper-V vorgeschlagen. Der Einsatz von VMware wurde parallel geprüft und für möglich befunden, doch aufgrund der zusätzliches Lizenzkosten, verworfen. Mit Microsoft Hyper-V konnten alle notwendigen Funktionen durch die Basisversion von Windows Server abgedeckt werden und es fielen keinerlei zusätzliche Lizenzkosten an. In der neuen Lösung werden Virtualisierungshosts im Clusterverbund geschaltet. Dies gewährleistet, dass bei Hardwareausfall ein automatisches Umschalten auf das verbleibende System stattfindet. Jeder Host ist ausreichend dimensioniert, dass alle vorhandenen Gastsysteme auf einem Einzigen ausgeführt werden können. Bei Bedarf können jederzeit weitere Clusterknoten in den Verbund aufgenommen werden, um die Gesamtkapazität zu erhöhen. Die in diesem Konzept berücksichtigte Skalierbarkeit bieten die Grundlage für eine flexible Infrastruktur die sich zukünftigen Anforderungen anpassen kann. Für den Clusterverbund wurde das vorhandene SAN weiterverwendet und per Fibre Channel an den Cluster angekoppelt.

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